Wildtiere:
Rothirsche 1 Stier, 3 Kühe, 1 Kalb w., 1 Kalb m.
Steinwild 5 Böcke, 3 Geissen, 1Kitz w.
Gämsen 2 Geissen
Murmeltiere 8
Vögel:
Schneeeulen 1 m, 1 Henne
Steinkäuze 1
Jagdfasane 4 Hähne, 3 Hennen
Mandarinenten 1 Erpel, 1 Ente
Einen Tag nach Vollmond, wie schon beim Steinwild im April, setzte eine Hirschkuh ihr Kalb.
Zufall oder nicht? Obwohl viele Geburten an Vollmond zu verzeichnen sind, gibt es laut grossen wissenschaftlichen Auswertungen keinen statistischen Zusammenhang mit dem Vollmond.
So oder so freuen wir uns über den neuen Nachwuchs im Hirschgehege. Es ist ein <Stierli>.
Die im letzten Monat geborenen Steinkitze sind sichtlich alle gesund und folgenden ihren führsorglichen Müttern auf Schritt und Tritt.
Am 24. April gab es bereits wieder Zuwachs im Steinwildgehege. Ein weiteres Gitzi - jetzt sind es insgesamt zwei Bocki und ein Geissli - wurde geboren. Das Jungtier ist noch schüchtern aber wohlauf. Seine Mutter schaut führsorglich zu ihrem Gitzi und versorgt es mit Milch. Diese Milch ist sehr nahrhaft und liefert alles, was ein Jungtier braucht. Nach einige Wochen beginnen die Jungtiere langsam, zusätzlich kleine Mengen an Gras, Kräutern und Blätter zu knabbern. Die Milch bleibt aber noch Monate die Hauptnahrung, bevor vollvollständig auf pflanzliche Kost umstellt wird.
Am 17. April dieses Jahres, genau in der Tiefe des Leermondes wurden zwei Steinkitzzwillinge geboren. Ein Bocki und ein Geissli, beide sind wohlauf. Wir wünschen den beiden einen eigenen, starken Weg beim heranwachsen.
Die kleinen zeigen sich scheulos, frech, und unternehmenslustig. Sie können mit etwas Glück gut beobachtet werden.
Am 11. April fand das 1. Parkputzeten bei bestem Einsatz vieler Helferinnen und Helfer statt. Dank der zahlreichen Unterstützung konnte eine grosse Menge an Arbeiten effizient erledigt werden. Für gute Stimmung sorgte zudem die tolle Verpflegung, die den Anlass gemütlich abrundete.
Ein grosses Dankeschön an Alle!
Am Freitag 20. März 2026 wurde das 1. Murmeli genau an
demselben Tag wie letztes Jahr ausserhalb des Baues gesehen.
Inzwischen hat der Winter wieder Einzug genommen.
Bleiben die Munggen oder ziehen sie sich nochmals zurück in den warmen Bau?
Überzeugen sie sich selbst, wir freuen uns auf ihren Besuch...
Tobias Wüthrich (Wärter Wildtierpark Brienz) erlebte eine schöne Überraschung als er am frühen Sonntagmorgen sich in das Hirschengehege begab. Rudolph hat am Sonntag 1. März einen Tag früher als letztes Jahr seine Stangen abgeworfen!
Wie jedes Jahr wächst das neue Geweih pro Tag ein bis zwei Zentimeter von neuem wieder nach. In den nächsten paar Monaten kann gut beobachtet werden wie die abgeworfenen Stangen nachwachsen und das Geweih die volle Grösse wieder erreicht.
Allem Anschein nach haben die Murmeltiere noch genug Energie um weiter zu schlafen. Seit letztem November wurden die Tiere nicht mehr gesehen, sie zogen sie sich zurück in den Winterschlaf.
Wir erwarten die Murmeli zwischen dem 15. und 21. März, dann sollten sie den Winterschlaf beendet haben. Schauen wir mal wann sie dieses Jahr Hunger haben und den Bau für Nahrung das erste Mal verlassen werden. Wer wird in diesem Jahr die Tiere wohl als erstes sichten?
Die zwei im Park lebenden Schneeeulen ist eine Vogel-Art aus der Familie der Eigentlichen Eulen (Strigidae), die zu den charakteristischen Vögeln der arktischen Tundra zählt.
Die äußeren Unterschiede zu den Uhus, etwa die weiße Gefiederfarbe und die dicht befiederten Füße und Zehen, können als Anpassung an den arktischen Lebensraum erklärt werden. Die Schneeeule steht auf der Roten Liste gefährdeter Arten.
Das Federkleid ausgewachsener Männchen wird mit zunehmendem Alter fast völlig weiß. Weibchen und jüngere Vögel haben dagegen dunkle Flecken und Bänder oder Querlinien auf ihrem weißen Gefieder.
(Quelle wikipedia)
Freilebende Steinböcke sind äusserst geschickte Kletterer und können im Herbst ein Gewicht von bis zu 100 Kilogramm erreichen. Als Lebensraum bevorzugt das Steinwild im Winter steile, exponierte, schneearme und sonnseitige Lagen. Im Frühjahr zieht es in die Niederungen, um die frische Grünäsung zu erreichen. Danach zieht es mit der Schneeschmelze wieder in die Felsregion zurück. Dabei werden Felsen mit Grasbändern und Höhlen bevorzugt.
Das Steinwild im Gehege hat es da etwas leichter. Das Futter wird herbeigetragen und der Schnee ist in diesem Jahr derart spärlich, dass er sich kaum finden lässt.
Am Dienstag Nachmittag des 2. September galt es Abschied zu nehmen. Ein einjähriger Steinbock - geboren am 30.04.24 - wurde ins Wallis abgegeben. Der Umzug verlief Erfolgreich. Nun hoffen wir, dass sich der junge Steinbock im Tierpark Waldmatten 3952 Susten wohl fühlt und sich schnell an den neuen Ort gewöhnt.
02. Mai Steinkitze Zwillinge weiblich und männlich
02. Mai Steinkitz, weiblich
10. Mai Steinkitz weiblich
02. Juni Hirschkalb
07. Juni Hirschkalb, weiblich
10. Juni Murmeltiere
18. Juli 8 Jagdfasane
Im Park fühlen sich die Tiere sichtlich wohl, gerne lassen sie sich ungestört beobachten und fotografieren.
Alle 8 Steinwild vom Fang / Auswilderung 2024 - 6 aus dem Wildpark Brienz und 2 aus dem Gebiet
Rothorn - haben den ersten (schneearmen) Winter überlebt.
Die neuen Jagdfasane haben sich gut im neuen Zuhause eingelebt.
Nr. 1 (Bockli Jahrgang 2002) hat bereits sicher Anschluss an ein Bockrudel im Hengli, Tannalp gefunden, Nr 2,3,5 und 6 sind unweit vom Auswilderungsort in einer stotzigen, bewaldeten Fluh zu Hause und Nr. 4 ist wohl noch „alleine“ unterwegs. Ausserdem wurde mit Nr. 7+8 noch ein Geiss-und Bockjahrtier im Gebiet Rothorn eingefangen und auf Tannalp ausgewildert.
Am 07.05.2024 konnten aus dem Wildpark Brienz drei Böcke und drei Geissen (alle zwischen 1 und 3 Jahre alt) in das Eidg. Jagdbann Bezirk ''Huetstock'' (Kt Obwalden) ausgewildert werden.
Die Auswilderung erfolgte ohne grosse Zwischenfälle.
Die Erfahrung zeigt, dass ausgewilderte Tiere ihren eigenen Weg gehen und einige Tage brauchen, bis sie das Gebiet kennen. Anschliessend werden sie sich im Rudel wieder finden!
weiter Info: Obwalden - Steinbockkolonie Huetstock-Gadmerfluh wird aufgefrischt (ow.ch)
Artikel Jungfrauzeitung: Steinbockkolonie Huetstock wird aufgefrischt
